Wie du mit Motivation zum Multitasking-Genie wirst

Wie du in 4 Schritten zum Multitasking-Genie wirst (Teil 2)

Lies den ersten Teil der Serie, wie du zum Multitasking-Genie wirst.

Der zweite Schritt zum Multitasking-Genie: Deine Motivation.

Als UnternehmerIn hast du vermutlich ausreichend Leidenschaft für das was du tust (und falls nicht, solltest du dein Konzept nochmal überdenken ;). Mit deiner Begeisterung für die Aufgabe steigt automatisch die Aufmerksamkeit. Eine positive Einstellung zu finden und sich auch über den Sinn der anstehenden Tätigkeit Gedanken zu machen hilft dabei, diese mit voller Konzentration erledigen zu können.

Multitasking ohne StressViele alltägliche Tätigkeit werden zur Routine, womit für diese Abläufe weniger Aufmerksamkeit nötig ist. So klappt das auch mit dem „beim Zusammenräumen telefonieren und nebenher die Kinder hüten“-Paradebeispiel zum Multitasking. Wenn du den Führerschein gemacht hast wirst du wissen, dass die ersten 500 km mit dem Auto noch jede Schaltung, jedes Abbiegen konzentriert gemacht werden muss, um alles richtig hinzubekommen und keinen Unfall zu verursachen. Nach 10.000 km fährt man ohne darüber nachzudenken und kann sich entspannt auf andere Dinge konzentrieren.

Darin liegt allerdings auch eine Gefahr. Vor lauter Routine passt man nicht mehr so genau auf, es beginnt einen vielleicht sogar zu langweilen. Da passieren dann leicht Fehler, wenn man Abweichungen nicht rechtzeitig bemerkt, oder im Autopilot-Modus irgendwas macht ohne zu merken, dass es gerade am anderen Ende schon lichterloh brennt.

Sei mikroehrgeizig! Erledige das, was du gerade vor dir hast aufmerksam und ordentlich. Nicht dabei schon an die nächste Aufgabe denken, nicht hudeln, nicht unterbrechen lassen. So kommst du in positiven Flow und Stress bleibt fern, denn der wird in erster Linie von jenen Sachen erzeugt, die noch unerledigt in deinem Kopf herumschwirren. Finde auch in alltäglichen Kleinigkeiten Freude und sei dir immer bewusst, was du gerade tust. Sei präsent im Moment und du erledigst deine aktuelle Aufgabe rascher, konzentrierter und in Folge besser.

Erst wenn eine Sache fertig ist kannst du dich an die nächste Aufgabe machen, mit neuem (Mikro)Ehrgeiz, neuer Motivation und voller Aufmerksamkeit. So bekommst du mehr von den wichtigen Dingen erledigt, hast auch mehr Freude daran und wirst dadurch auch erfolgreicher sein. Je mehr du es schaffst mit einer positiven Haltung an die Sache heran zu gehen, umso leichter und besser wird sie dir von der Hand gehen.

Natürlich ist es nicht immer so leicht, an einer Sache dran zu bleiben. Wenn du unterbrechen musst, um dich zwischendurch etwas Anderem zu widmen, dann unterbrich die Tätigkeit bewusst. Nimm dir dafür ein paar Sekunden, atme einmal tief durch, mach dir ev. eine Notiz, damit du nicht vergisst woran du gerade gearbeitet hast, und wende dich erst dann mit voller Aufmerksamkeit der anderen Sache zu. Nur so wirst du dafür den Kopf freihaben und es schwirren nicht wieder im Hinterkopf 10 Sachen gleichzeitig herum.

Es hilft auch sich einmal grundsätzlich mit dem eigenen inneren Schweinehund, den eigenen Motiven und inneren Antreibern zu befassen. Diese führen oft durch persönliche Blockaden zu Aufschieberitits oder Darlingitis (es allen recht machen wollen), was wieder Stress verursacht und den Spaß verdirbt. Sehr wirkungsvoll ist auch, wenn du mal aufhörst dich selbst innerlich zu geißeln bzw. deine Leistung abzuwerten.

Die meisten Menschen bremsen hinderliche Glaubenssätze. (z.B. "Nur wenn es perfekt ist, ist es fertig." oder "Ich darf nicht sagen, dass ich Hilfe brauche.") Es bekommt die Sache gleich eine andere Energie, wenn du von vornherein gar nicht erst versuchst alles gleichzeitig zu machen, den Gedanken abstellst immer zu langsam zu sein und dich generell von unnötigem Perfektionismus schnellstens verabschiedest.

"Die richtigen Dinge zu tun ist wichtiger, als die Dinge richtig zu tun."
Peter Drucker

Voraussetzung ist natürlich, dass du für dich geklärt hast, was die richtigen Dinge sind. Was deine Misson ist, wo du hinwillst (im Leben, mit deinem Unternehmen), welchen Anspruch du an deine eigene Leistung hast, welchen Wert du deinen Fähigkeiten gibst und welche Arbeitsethik dich leitet. Mit einer 10 Cent Arbeitsmoral kannst du keinen Millionenerfolg erzielen.

Motivation:

Weiter zum dritten Schritt, wie du mit Introspektion zum Multitasking-Genie wirst.

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