Wie du mit Introspektion zum Multitasking-Genie wirst

Wie du in 4 Schritten zum Multitasking-Genie wirst (Teil 3)

Lies den ersten & zweiten Teil der Serie, wie du zum Multitasking-Genie wirst.

Der dritte Schritt zum Multitasking-Genie: Deine Introspektion.

Wenn irgendwie nichts voran geht bist du oft selbst dein größter Störfaktor ;) Die Gedanken an unerledigte Aufgaben stressen dich, Leistungsdruck oder Überforderung bringen Selbstvorwürfe, was gemeinsam mit Sorgen und Problemen, die du im Kopf wälzt, die Motivation ruiniert.

Aber auch erfreuliche Ereignisse können die Aufmerksamkeit auf die gerade anstehende Aufgabe behindern. Wenn du viel lieber ganz woanders wärst ist es schwer ausreichend Fokus auf die Dinge zu legen, die du erledigen willst/sollst. Wie du in diesen Fällen mit dir selbst umgehst ist entscheidend.

Es ist hilfreich ein gewisses Maß an Introspektion zu entwickeln. Die Beobachtung und Analyse des eigenen Verhaltens und Empfindens fördert die Selbsterkenntnis und damit auch den Umgang mit den individuellen Eigenheiten.

Innere Störfaktoren kannst du - zumindest kurzfristig - reduzieren, indem du nicht versuchst sie zu ignorieren, sondern bewusst darauf reagierst. Wenn du merkst, wie sich das Gedankenkarussell immer schneller dreht, dann gib dem ganz einfach 1-2 Minuten Raum. Sammle und notiere systematisch alles auf einen Zettel, oder in ein Notizbuch und lege es dann beiseite. Dann bist du wieder mit voller Aufmerksamkeit und mehr Ruhe bei der Sache und weißt, dass nichts Wichtiges vergessen wird, wenn du dich später darum kümmerst.

Mach dir klar, dass du schneller dorthin kommst wo du sein möchtest, wenn du jetzt konzentriert und ohne gedankliche Abschweifungen zum Ende kommst.

Multitasking ohne StressSehr gutes Selbstmanagement ist also unerlässlich. Sich immer bewusst zu sein was man gerade tut und welche Wichtigkeit es im Kontext hat - etwas das sich stark unterscheiden kann, je nachdem wen man fragt. Ein Firmeninhaber wird womöglich Projekte anders beurteilen als seine Mitarbeiter, die Kunden bewertet 24/7-Erreichbarkeit bestimmt anders als du und deine Familie.

Außerdem brauchst du gerade als kleines Unternehmen die Fähigkeit schnell zu reagieren, wenn sich die Prioritäten ändern, und möglichst rasch zu erkennen, dass etwas gerade wichtig - oder unwichtig - geworden ist.

Auch schadet es nicht ausreichend Selbstbewusstsein zu haben, um Störungen zu beseitigen. Nein zu sagen zu Leuten, die nur ablenken oder ihre eigenen Prioritäten voranstellen wollen, selbst wenn man sich damit unbeliebt macht. Klare Grenzen ziehen zu können ist für erfolgreiche Menschen Grundvoraussetzung, jedoch immer wieder eine Herausforderung.

Es gibt kein Gesetz, dass dich zwingt auf alles und jeden sofort zu reagieren. Lass dich nicht von den Erwartungen der anderen dominieren. Fremdgesteuerte Tage sind eine Qual und auf Dauer schadet es darüber hinaus der Gesundheit. Gerade als UnternehmerIn hast du die alleinige Entscheidungsgewalt über die Art und Weise wie du deinen Tag – und damit dein Leben - gestaltest. Dafür trägst du ja auch ein ungleich höheres Risiko für deine finanzielle Sicherheit als Angestellte.

Gehe sorgsam mit dir selbst um. Lass dir von niemandem einreden wie du zu sein oder zu interagieren hast. Kenne deine eigenen Prioritäten und triff deine Entscheidungen entsprechend. Du bist auch der/diejenige, die mit den Konsequenzen leben muss. Behalte dabei deine langfristigen Ziele und Werte im Auge und lass dich nicht von kurzfristigen Dringlichkeiten und Anforderungen beirren. Noch weniger, wenn diese von außen an dich herangetragen werden.

"Resultate erzielt man durch die Nutzung von Gelegenheiten, nicht durch Problemlösungen."
Peter Drucker

Multitasking ist die Kunst immer genau zu wissen worauf du dich gerade fokussieren musst. In welcher Reihenfolge die Aufgaben am besten abzuarbeiten sind bzw. auf welche unvorhergesehenen Ereignisse du sofort reagieren solltest. Dazu brauchst du allerdings jederzeit einen guten Überblick - für den man sich auch Zeit nehmen muss - um sinnvoll planen zu können. Dazu mehr im 4. Teil der Serie.

Introspektion:

Weiter zum vierten Schritt, wie du mit Organisation zum Multitasking-Genie wirst.

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