10-Schritte-Programm zum Content-Marketing

Mein 10-Schritte-Programm zum Content-Marketing

Content Marketing ist aktuell in aller Munde ... 

Hier meine 10 Schritte zur Umsetzung:

1. Wisse wozu das alles!

Du solltest dich über die eigene Zielsetzung beim Content-Marketing klar sein. Du erhöhst mit guten Inhalten die Aufmerksamkeit der LeserInnen, steigerst so auch die Kundenloyalität und generierst mehr Empfehlungen, baust eine Positionierung/Marke auf, was neue Kunden anzieht und damit steigt der Umsatz. Content-Marketing kostet außerdem in der Regel um 60% weniger als "traditionelles" Marketing - und wirkt auch noch nachhaltiger. To-Do: Kläre, wie du dich positionieren willst, wie deine Marke wahrgenommen werden soll. Gerade für Solo-Unternehmen ist dies ein unverzichtbarer Schritt, damit der Unternehmensauftritt authentisch, glaubwürdig und professionell, vertrauenerweckend ist. (Und wenn es alleine nicht geht hole dir dafür Hilfe...)

2. Kenne deine Kunden!

Nur Inhalte verwenden (bzw. erstellen), die für die Zielgruppe relevant, neu, informativ, überraschend, emotional anregend sind. In der modernen Kundenkommunikation steht nicht das Produkt oder die Leistung, sondern der Kunde im Mittelpunkt! To-Do: Du kennst dich aus mit deiner Zielgruppe. Einerseits weißt du, wer genau deine potentiellen Kunden sind und andererseits verstehst du, was diese Menschen bewegt und interessiert. (Und wenn du es nicht weißt, frag ...)

3. Rede über deine Kunden, nicht über dich!

Markenbildung entsteht durch Kundennutzen. Wer am besten die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden erkennt und befriedigt ist hier klar im Vorteil. Die Kunden wollen sich über das Bild an der Wand freuen, nicht wie toll du das für sie aufhängen kannst. Sie wollen wissen wie es ihnen besser geht, nicht wie super du bisst. To-Do: Du weißt genau was du (besser als andere) kannst und hast es nicht nötig das ständig hinauszuposaunen. Statt dessen male ein imaginäres Bild, wie sich das Leben der Kunden durch deine Einwirkung verbessern wird. (Und wenn du unsicher bist was du kannst: "Fake it till you make it!")

4. Erzähle konkret aus der Praxis!

Die Kunden sind oft Laien in dem was du als Unternehmen tust. Es hilft also nicht mit Spezialwissen zu glänzen und Fachchinesisch zu reden. In der Regel wird die Zielgruppe dadurch eher irritiert und fühlt sich unzulänglich. Beides keine Gefühle die man hervorrufen will. Setze lieber dort an, wo die Kunden sich in ihrem Alltag befinden und zeige konkrete Problemlösungen. Erzähle Geschichten, mit denen sich die Zielgruppe identifizieren kann. To-Do: Sammle Erfolgsgeschichten aus der Praxis, Erlebnisberichte zu durchgeführten Projekten, hole Feedback von Stammkunden ein, die oft besser erklären können wie du ihnen genützt hast, als du selbst. (Und wenn du nichts davon finden kannst ... überdenke dein Konzept ;)

5. Nütze externe Ressourcen!

Man muss ja das Rad nicht jedes Mal neu erfinden. Heutzutage finden sich im Internet tagtäglich zahllose neue interessante Artikel und Quellen, die man für den eigenen Content nützen kann. Wer kein Schriftsteller ist kann ja auch einen Blog mit Linktipps betreiben oder eine anschauliche Fotogalerie starten. (Achtung: Urheberrechte beachten!) To-Do: Recherchiere passende Quellen und halte dich auf dem Laufenden, um den Trends deiner Branche voraus zu sein. So kannst du deiner Zielgruppe leichter Wissenswertes bieten. (Und wenn du selbst vor Ideen und Ressourcen überquellst: Freue dich und lege los ...)

6. Gute Ideen gibt's überall!

Wenn dir etwas woanders gut gefallen hat: Mach es auch so. Aber bedenke immer: Nicht dein Geschmack, deine Bedürfnisse sind ausschlaggebend, sondern die deiner Zielgruppe. Eine gute Idee kann man für sich nützen - aber einfach kopieren kann nach hinten losgehen, wenn die Leute den Urheber kennen und es sofort als offensichtliches "Plagiat" erkennen. To-Do: Lass dich inspirieren von Mitbewerbern und auch von branchenfremden Unternehmen, ohne dabei die eigene Individualität zu verlieren. (Und Uninspirierte sollten sich professionelle Unterstützung suchen...)

7. Probieren geht über studieren!

Nur weil etwas woanders funktioniert, heißt es nicht automatisch, dass es für dich genauso wirksam ist. Was im Sommer super ankommt kann im Winter ins Leere laufen. Weil etwas 1-2 Mal ein Erfolg war bedeutet nicht, dass es zum Dauerbrenner wird. To-Do: Je mehr du probierst, umso mehr Erfahrungen sammelst du. Variationen von Maßnahmen helfen die beste herauszufinden. So findest du die Kommunikations-Kanäle und Aktionen, die zu dir und deinen Kunden optimal passen (Und nicht die Geduld verlieren wenn es eine Weile dauert ... Content-Marketing wirkt eher langfristig)

8. Kenne deine Tools!

Content-Marketing lässt sich ohne die entsprechenden Werkzeuge nicht umsetzen. Sei es die Website oder der eigene Blog, ein professioneller Newsletter, soziale Medien wie Facebook oder Twitter, Webinare, e-books oder Druckwerke aller Art - alles was man täglich für das Marketing benötigt solltest du auch beherrschen (oder zumindest einen Experten zur Hand haben). Gerade als Solo-Unternehmen ist eine gewisse Grundlagenkompetenz im Marketing essenziell. Eine funktionierende moderne Website ist für Content-Marketing ein Muss. To-Do: Sorge für funktionierende Tools, die dir Zeit sparen und mit denen die Arbeit leicht von der Hand geht. Eigne dir das nötige Wissen beizeiten an, um Anfängerfehler möglichst zu vermeiden. (Und delegiere! Du musst selbst kein Marketingexperte werden, solltest aber bei Bedarf einen konsultieren ...)Content-Marketing, Web2.0, Facebook, Newsletter, usw.

9. Automatisiere!

Um Infos zu sammeln - und genauso um diese zu verbreiten - gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Vieles kann man auch automatisieren, womit du langfristig enorm viel Zeit sparst. Google-Alerts, RSS-Feeds, Plattformen wie Scoop.it oder Hootsuite erleichtern die Prozesse ungemein. To-Do: Investiere zu Beginn Zeit (und ev. auch in Tools und Beratung/Schulung), um alles was du für Recherche und Publikation benötigst sinnvoll einzurichten. (Und der Mehraufwand zu Beginn lohnt sich in Kürze ...)

10. Zieh es durch!

Entschließt du dich den Weg von Content-Marketing zu gehen, dann tu es konsequent und mit ganzem Herzen. Lieblose Aktionen spüren die Kunden sofort und wenden sich ab. Unprofessioneller planloser Aktionismus schadet oft mehr als es nützt. Eine breite Streuung ist optimal, aber wenn das deine Möglichkeiten oder Kompetenzen übersteigt konzentriere dich eben auf einen Kanal, eine Marketing-Schiene und mach diese wirklich professionell. To-Do: Plane es fix in deinen Arbeitsablauf ein - oft genügt schon 1 Stunde/Woche. Erstelle eine Strategie, um Maßnahmen rechtzeitig und koordiniert zusammenwirken zu lassen und agiere nicht planlos drauflos. (Und wenn der Plan nicht genauso wie vorgesehen aufgeht mach einen neuen ...)

 

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