Claudia Salloker |
+43 699 194 20 294  Mo-Do 10-19 Uhr

locker von salloker 100transparent

Orientierung | Strategie | Veränderung
Für Gründungswillige & Solo-Unternehmen

Claudia Salloker |
  +43 699 194 20 294   Mo-Do 10-19 Uhr

locker von salloker 100transparent

Claudia Salloker | Orientierung . Strategie . Veränderung
Für Gründungswillige & Solo-Unternehmen

  +43 699 194 20 294   Mo-Do 10-19 Uhr

Impulse für Gründungswillige & Solo-Unternehmen

Mein Blog für Orientierung, Strategie und Veränderung

Orientierung

Beiträge zur Orientierung für Gründungswillige

5 Hürden bei der Website-Gestaltung ... eine Herausforderung für jedes neue Unternehmen

In meinen Beratungsgesprächen ist die Website immer ein zentrales Thema - und oft ein echter Hemmschuh im Marketing. Was die Gründe dafür und häufige Fehler sind möchte ich im Folgenden kurz ausführen.

website check

Deine Website ist dein virtuelles Schaufenster. Gleichbedeutend mit einer Auslage bei einem Gassengeschäft. Genau so muss sie auch behandelt werden.

{slider=1. Hasch mich, ich bin der ???}

Ich wundere mich manchmal, wie schwer es manche Unternehmen interessierten KundInnen machen, sie zu kontaktieren.

Was würdest du von einem Geschäft halten, das eine Auslage, aber keine Öffnungszeiten hat? 

Genau, du würdest weitergehen und woanders kaufen... Lass deine WebsitebesucherInnen nicht mühselig nach Telefonnummer oder E-Mail suchen! Wenn du auch Aufträge von neuen Kunden möchtest, sollten diese Kontaktmöglichkeiten idealerweise auf jeder Seite zu finden sein.

{slider=2. Websitedesign vor Unternehmenskonzeption}

UnternehmensgründerInnen beginnen häufig voller Elan mit der Entwicklung ihres Logos und gleichzeitig mit dem Design der Website. Oft stellt sich aber heraus, dass sie zu diesem Zeitpunkt weder konkret wissen welchem Zweck die Website dienen soll, noch welche Zielgruppe sie damit ansprechen wollen und in einigen Fällen steht noch nicht einmal das Unternehmenskonzept bzw. die eigene Positionierung genau fest.

Würdest du deine Auslage schon mit irgendwelchem Zeug einräumen, wenn du noch keine eigenen Produkte lagernd hast und das Shopkonzept noch nicht fertig ist?

Mach zuerst eine Marketingstrategie, lege deine Produktpalette fest, definiere dein Unternehmensimage - bevor du die (virtuelle) Auslage dazu passenden gestaltest.

{slider=3. Unternehmen kann erst starten nachdem Website fertig ist}

Immer wieder höre ich: "Ich kann noch nicht gründen, weil meine Website noch nicht fertig ist."

Klar, heutzutage benötigt man eine Webpräsenz um als Unternehmen glaubwürdig zu sein. Aber: 

Würdest du deine Geschäftseröffnung verschieben, nur weil die Auskleidung der Auslage noch nicht endgültig fertig ist?

Ein Schild mit "Neueröffnung" und den Öffnungszeiten, zusätzlich zu ein paar ins Auge springenden Dekogegenständen genügt, um die ersten Kunden anzulocken und zu informieren. Zu Beginn genügt eine einfache einzelne Seite ggf. mit Logo, eine Kontaktmöglichkeit und zwei Sätze zum Unternehmensgegenstand neben einem aussagekräftigen Bild als Blickfang.

Erfahrungsgemäß ändert sich im Laufe der ersten 6-12 Monate das eigene Konzept bzw. das Portfolio aufgrund der Erfahrungen mit den ersten Aufträgen, Kundenfeedback oder durch neue Kontakte und Möglichkeiten, an die man vorher noch gar nicht gedacht hatte. 

Lass dir lieber Zeit, bevor du eine Website einrichtest, die nicht zu dir und deinem Unternehmen passt und spar dir das Geld, das du für nachträgliche Änderungen ausgeben müsstest.

{slider=4. Lieblose, vernachlässigte Website}

Jetzt hast du also deine Website fertig - hurrah! ... und das war es dann.

Würdest du dein Schaufenster auch mit ungeputzen Scheiben verstauben und vergilben lassen? Die Auslage auch nach Monaten - oder Jahren - noch unverändert wie bei der Eröffnung haben?

Heutzutage genügt es nicht mehr einfach nur online zu sein! Die Zeiten statischer Designerwebsites sind vorbei. Eine (virtuelle) Auslage muss lebendig und immer aktuell sein. Du musst mit deinen (potenziellen) KundInnen in Kontakt treten, interagieren. Sowas bringt die Leute in der Gasse immer wieder vor dein Schaufenster - online zieht es Traffik durch Suchmaschinen an. 

{slider=5. Fachchinesisch und endlose Allgemeinplätze}

Da liest man allerorts seitenweise ausführlichste Erläuterungen zu Angebot, Methode und Werdegang in "seriöse" Formulierungen gehüllt. Jeder ist kompetent, zuverlässig, hat jahrelange Erfahrung und selbstverständlich maßgeschneiderte Angebote. Blablablah...

Würdest du in deinem Schaufenster alles planlos vollstopfen und übereinander stapeln? Nur große Plakate mit "Wir sind kompetent" oder "Wir können alles" reinhängen?

Dass du alles kannst und in jedem Bereich der/die Beste sind wird dir keiner abkaufen - und interessiert auch niemanden. Weniger ist mehr! Finde heraus in welchem Bereich du wirklich SpezialistIn bist und kommuniziere das überzeugend.

Dass du in deinem Bereich kompetent bist setze ich voraus - das musst du weder erwähnen noch durch jede Menge Fachvokabular beweisen. Konkrete Informationen sind der Erfolgsfaktor. Und zwar so, dass auch der Nicht-Experte verstehen kann worum es geht.

Deine (virtuelle) Auslage soll auf einen Blick informieren, was ich bei dir als KundIn bekomme. Wenn ich so etwas gerade suche und mich dein Schaufenster freundlich und aufgeräumt einlädt, werde ich dein Geschäft betreten = mit dir in Kontakt treten - und dann kommen wir vielleicht sogar ins Geschäft.

{/sliders}

Einen großen Unterschied gibt es jedoch zwischen realem Schaufenster und Website: 

Als Kundin betrete ich ein Geschäft, weil das Schaufenster mit den ausgestellten Produkten einladend war. Ich kann den Schuh oder die Hose probieren, die Kette umlegen, ein Gerät von allen Seiten betrachten, bevor ich etwas kaufe. Die Person, die mein Geld kassiert und mir alles einpackt ist dabei oft völlig unwichtig.

Als Solo-Unternehmen, das eine Dienstleistung anbietet, bist du ganz persönlich Teil des Produktes. Wer deine Leistungen in Anspruch nimmt, der bucht dich als Individuum mit. Wenn du also deine Website gestaltest, verstecke dich nicht! Wie du aussiehst, wie du sprichst, was du denkst - das macht einen großen Unterschied. Das macht dich einzigartig und hebt dich von jedem Mitbewerb ab.

Werde "angreifbar", indem du authentisch auftrittst. Zeige deine Persönlichkeit auf der Website. Wenn du eher konventionell bist, dann ist eine unkonventionelle Website Fehl am Platz. Wenn du kommunikativ bist, dann erzähle deine Geschichten - als Blog, mit einem Newsletter. Wenn du ein zurückhaltender Charakter bist, dann ist vermutlich Rot oder leuchtendes Gelb als Farbe nicht geeignet. Lass dir nichts von anderen einreden, mit dem du dich selbst nicht 100%ig identifizieren kannst. Denn die Gestaltung deiner Website erweckt eine Erwartung bei den Betrachtern - die du dann erfüllen solltest, sonst kosten dir viele Erstkontakte jede Menge Zeit, bei denen der potentielle Kunden dann feststellt, dass er sich das (dich) anders vorgestellt hat.

Als kleine Hilfestellung für deine Website kann dir meine Website-Checkliste dienen, oder du nützt meine Marketing-Sprechstunde, um offene Fragen zu klären.

Tipp des Monats: nutzenorientiertes Netzwerken

kunden-kommunikationBei jeder Networking-Aktivität muss man sich gut überlegen, ob diese wirklich für die eigene Person bzw. das Unternehmen Sinn macht.

Ist es die Großveranstaltung, bei der 200 fremde Personen "herumstehen" oder der kleine Kreis, bei dem man dafür mit jeder Person gesprochen hat. Das hängt durchaus von der eigenen Persönlichkeit und Branche ab. Sehr kommunikative Persönlichkeiten, die leicht offensiv auf Fremde zugehen, können an einem Abend mit 50 Teilnehmern durchaus mit der Hälfte einen Kontakt knüpfen. Andere stehen bis zum Ende mehr oder weniger alleine oder nur mit bereits bekannten Leuten und gehen mit 1-2 oder keiner neuen Visitenkarte nach Hause. Schade um die Zeit.

Suche ich Kontakte zu ähnlichen AnbieterInnen, um mich branchenintern auszutauschen oder eher zu Branchen, mit denen vielleicht ergänzende Angebote entwickelt werden können bzw. Kooperationen möglich sind?

Will ich mich fachlich weiterbilden, mein Image aufpolieren oder neue Kunden gewinnen? Drei Zielsetzungen, die sich in unterschiedlichen Aktivitäten ausdrücken.

Reales networking kostet ungleich mehr Zeit als virtuelles, aber natürlich wirkt beim persönlichem Kontakt die gegenseitige Chemie - wodurch auch eine größere Verbindlichkeit entsteht.

Die brennenden Fragen sind:

  1. Was will/brauche ich?
  2. Wo und wie kann ich den passenden Kontakt finden?

Tipp des Monats im Juni: kundenorientiertes Netzwerken

Tipp des Monats: kundenorientiertes Netzwerken

Ohne Kontakte ist man als UnternehmerIn verloren. Kontakte zu Mitbewerbern, zu Lieferanten, zu Multiplikatoren und natürlich und am wichtigsten: zu den Kunden!

Gerade zu Beginn ist es notwendig, ein gewisses Stundenkontingent für "networking" aufzuwenden. Das heißt Veranstaltungen zu besuchen, im Internet präsent zu sein, eigene Events zu organisieren, alte Kontakte wiederzubeleben, neue Kontakte zu pflegen, geeignete Netzwerke zu suchen. Das alles ist zeitaufwendig. Und je dichter der Kalender gefüllt ist, umso genauer gilt es, sich zu überlegen, wofür man am besten die wertvolle Zeit investiert. Dabei gibt es ein wichtiges Entscheidungskriterium: Wo sind meine potentiellen Kunden? Es hat wenig Sinn zu Veranstaltungen zu gehen, die einen selbst interessieren, wenn die Kunden dort nicht anzutreffen sind. Ein typischer Anfängerfehler.

Als Jungunternehmer-Beraterin höre ich z.B. nichts Neues bei Veranstaltungen für Gründerinnen. Aber dort sind nun mal die JungunternehmerInnen anzutreffen. Sinnlos im Internet top präsent zu sein, wenn aber die Zielgruppe überwiegend nicht im Internet aktiv ist. Die Kunst ist herauszufinden, was die eigene Zielgruppe so interessiert und wo diese zu finden ist. Egal ob real oder virtuell.

Tipp des Monats im Juli: nutzenorientiertes Netzwerken

Introvertierte Menschen ..

.. brauchen Abgeschiedenheit, um die im Kontakt mit anderen Menschen erlebten Eindrücke in Ruhe verarbeiten zu können. Ihre Stärken sind u.a. eine ausgeprägte Beobachtungsgabe und das Finden ungewöhnlicher Lösungen.

Sie generieren neue Energie und ihre Ideen eher alleine, wodurch sie leicht Gefahr laufen als menschenscheu und passiv zu gelten. Viele verwechseln das mit Schüchternheit und versuchen dagegen anzukämpfen - was einem Kampf gegen die angeborene Persönlichkeitsstruktur entspricht. (Viele Künstler, die auch auf großen Bühnen zuhause sind, sind introvertiert.)

Die Kunst ist, den eigenen Regenerationsbedarf genau zu kennen und sich darauf einzustellen, anstatt zu versuchen anders zu sein und Raubbau an den Energieressourcen zu betreiben.

Vielseitig Interessierte/Begabte ..

.. haben zumeist kaum ein Thema, dem sie nichts abgewinnen können. Neues fesselt sie mehr als das, was sie bereits kennen/können, allerdings arbeiten sie sich in ein Thema selten tiefer ein, als für ein grundlegendes Verständnis nötig ist.

Ihnen fallen die meisten Dinge eher leicht und sie lernen schnell, allerdings verlieren sie oft genauso schnell wieder das Interesse. Dadurch ist es für sie einfach viele Themen zu verknüpfen und Zusammenhänge zu erkennen. Andererseits verzetteln sie sich in zu viele Dinge und es fehlt ihnen ein Fokus, den sie zielstrebig verfolgen.

Die EINE Sache im Leben zu finden, die dauerhaft begeistert, ist ein fast unmöglicher Kraftakt und besonders für Solo-Unternehmen eine echte Herausforderung, an der Vielbegabte nur allzu oft scheitern.

Die Kunst ist, in den vielen Interessen den roten Faden zu entdecken, der alles vereint, selbst wenn dieser nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.

Diese Site verwendet Cookies für eine bessere Benutzererfahrung (z.B. Logins). Mit der Nutzung der Website erklärst du dich mit meiner Datenschutzerklärung einverstanden. Mehr zur Verwendung von Cookies